VIA NIEDERSACHSEN

Die pro­jekt­stre­cke

DIE BUNDESAUTOBAHN A7 ZWISCHEN BOCKENEM UND GÖTTINGEN
WIRD IM RAHMEN EINER ÖFFENTLICH-PRIVATEN PARTNERSCHAFT
SECHSSTREIFIG AUSGEBAUT UND VON VIA NIEDERSACHSEN BETRIEBEN
UND ERHALTEN.

ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR PROJEKTSTRECKE

Pro­jekt­stre­cke
Länge ca. 60 km

Pro­jekt­dauer
30 Jahre

Finanz­vo­lu­men
ca. 1 Mrd. EUR über 30 Jahre

Reine Bau­kos­ten (Aus­bau)
ca. 330 Mio. EUR

Aus­bau von 4 auf 6 Fahr­spu­ren
29 km Aus­bau­stre­cke

Quer­schnitt
 
3 Fahr­spu­ren pro Rich­tungs­fahr­bahn

Anschluss­stel­len
9 Stück

Park- und WC-Anla­gen
12 Stück

Brü­cken­bau­werke
Abriss: 7
Abriss / Neu­bau: 35

Lärm­schutz­wände
40.000 Qua­drat­me­ter

Erd­bau Auf- und Abtrag
800.000 Kubik­me­ter

PROJEKTSTRECKE A7

Via Nie­der­sach­sen – Neue Wege für Deutsch­land

Die Bun­des­au­to­bahn A7 ist mit rund 1.000 Kilo­me­tern die längste Nord-Süd-Tran­sit­au­to­bahn in Deutsch­land. Sie reicht von der däni­schen Grenze bei Flens­burg bis nach Füs­sen an der öster­rei­chi­schen Grenze und ist Deutsch­lands wich­tigste trans­eu­ro­päi­sche Ver­kehrs­ader – hoch fre­quen­tiert vom Schwer­last­ver­kehr sowie Wochen­end- und Urlaubs­ver­kehr. Bis Ende 2020 wer­den 29,2 Kilo­me­ter, der ins­ge­samt 60 Kilo­me­ter lan­gen Pro­jekt­stre­cke, unter lau­fen­dem Betrieb aus­ge­baut und moder­ni­siert.

Nach einem euro­pa­wei­ten Ver­ga­be­ver­fah­ren erteilte das Bun­des­mi­nis­te­rium für Ver­kehr und digi­tale Infra­struk­tur (BMVI), ver­tre­ten durch die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hörde für Stra­ßen­bau und Ver­kehr (NLStBV), am 17.2.2017 der Pro­jekt­ge­sell­schaft VIA NIEDERSACHSEN GmbH & Co. KG den Zuschlag für den Aus­bau und die Moder­ni­sie­rung sowie den Betrieb und die Erhal­tung der Bun­des­au­to­bahn zwi­schen Bocke­nem und Göt­tin­gen im Rah­men einer öffent­lich-pri­va­ten Part­ner­schaft (ÖPP). Gesell­schaf­ter von VIA NIEDERSACHSEN sind Vinci Con­ces­si­ons Deutsch­land GmbH (50%) und Meri­diam Invest­ments SAS (50%).

Das Pro­jekt beinhal­tet den sechs­strei­fi­gen Aus­bau eines bis­lang noch vier­strei­fi­gen Abschnit­tes auf einer Länge von ins­ge­samt 29 Kilo­me­tern sowie den Betrieb und die Erhal­tung der Pro­jekt­stre­cke über einen Zeit­raum von 30 Jah­ren.

Neben dem Aus­bau der A7 bis Ende 2021 umfasst das Infra­struk­tur­pro­jekt auch 170 Bau­werke, dar­un­ter 2 Groß­brü­cken, 9 Anschluss­stel­len, 12 Park- und WC- und 2 Tank- und Rast­an­la­gen sowie rund 40.000 qm Lärm­schutz­wände und ‑wälle. Hinzu kom­men Regen­rück­hal­te­be­cken und Ent­wäs­se­rungs­lei­tun­gen sowie Maß­nah­men des Umwelt­schut­zes und Land­schafts­baus.

Die Umver­le­gung der B248 ist eben­falls Bestand­teil des Pro­jek­tes. Bau­leis­tun­gen wer­den im Auf­trag von VIA NIEDERSACHSEN durch die Bau­ar­beits­ge­mein­schaft „CJV A7“ erbracht, bestehend aus EUROVIA und den mit­tel­stän­di­schen und lokal ansäs­si­gen Bau­un­ter­neh­men Stutz GmbH und Hein­rich Rohde Tief- und Stra­ßen­bau GmbH.

Nach ihrer Fer­tig­stel­lung wird die Pro­jekt­stre­cke der A7 zu Deutsch­lands moderns­ten Ver­kehrs­adern gehö­ren und durch VIA NIEDERSACHSEN über einen Zeit­raum von 30 Jah­ren betrie­ben.